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22.12.2013 16:19

Seit dem 11. Juli 2013 gilt die neue EU-Kosmetikverordnung

VON: S.EISSING

Seit dem 11.07.2013 gilt die neue EU-Kosmetikverordnung. Sie stellt vor allem eine Zusammenfassung der bisherigen Richtlinien in einem Gesetz dar, mit dem Ziel mehr √úbersichtlichkeit und Produktsicherheit zu schaffen. Sie wendet sich vorrangig an die Hersteller kosmetischer Mittel.

Sie kann allerdings in dem Fall auch direkte Auswirkungen auf die Salonpraxis haben, wenn der Friseur selbst auch als H√§ndler von kosmetischen Produkten auftritt. Dies ist im Sinne der Verordnung dann gegeben, wenn er die Produkte entgeltlich oder unentgeltlich seinen Kunden mitgibt. In diesem Fall unterliegt er der neuen Meldepflicht, wonach ernste, unerw√ľnschte Wirkungen innerhalb von 20 Tagen nach deren Bekanntwerden an die zust√§ndige Beh√∂rde gemeldet werden m√ľssen. Aufgrund der relativ kurzen Meldefrist ist sofortiges Handeln zwingend erforderlich. Insofern sollte bei Bekanntwerden jeder Art unerw√ľnschter Nebenwirkungen umgehend der Hersteller kontaktiert werden. Obgleich die meisten Friseure nur als Anwender der kosmetischen Mittel nicht der Meldepflicht unterliegen, empfehlen wir grunds√§tzlich eine solche Kontaktaufnahme.

Beim Industrieverband Körperpflege und Waschmittel e.V. (IKW) gibt es hierzu einen Flyer "Allergiefall im Friseursalon - was tun?"